Der Kurpark Kaiserbrunnen
Diese Anlagen und Einrichtungen im Kurpark Kaiserbrunnen sind entstanden:
- Zur Vorgeschichte: Die Anlage ist im städtischen Besitz entlang des Heinensiek-Baches, dem Zulauf zur Brucht. 1902 ergreift der Heimatverein die Initiative. die Bezeichnung „Kaiser-Wilhelm-Hain“ wird eingeführt im Jahr 1913, dem 25. Jahr des Regenten Kaiser Wilhelm II. Die gesamte Anlage wird parkartig aufgeforstet, ein Brunnenhaus und Holzhaus entsteht.
- Ein fünf Hektar großen Kurpark „Am Kaiserbrunnen“ mit zwei Teichen wird gestaltet. Der große Teich mit 2,5 ha Wasserfläche wurde 1975 fertiggestellt. Gesamtkosten 630.00 DM. Dazu 1.2 km Parkwege und 21 Bänke werden aufgestellt (Spendet) . Die Gestaltung lag bei städtischen Forstamt, bei Forstamtmann Siegfried Quast. Zur Einweihung 1976 wird ein großer Felsblock gesetzt mit Bronzeplatte zwischen Minigolf und großem Teich.
- Der Waldbereich (Kaiser-Wilhelm-Hain) wird weiter mit Freizeitanlagen ausgestattet.
- Den Einrichtungen Wassertretbecken (1976), Minigolf, Tennisplatz, Kinderspielplätze folgt ein Trimm-dich-Pfad.
- In Brakel gibt es um 1980 einige Hotels und ca. 10 Privatpensionen für den Fremdenverkehr.
- Das Feriendorf Hinnenburg wird von der Rentei aus bewirtschaftet bis ca. 1985. Dann werden die meisten Häuser privatisiert.
- Schließlich weisen Schilder auf die etwa 50 Baumarten und ein Gedenkstein beim Eingang aufgestellt („Arboretum“). 2021ist ein großes Durchforsten nach Eschensterben und Fichtenschädigung notwendig.
- Heilquelle „Kaiserbrunnen“ (Eisen-Säuerling). Der Ausschank beginnt 1905.
Das „Hotel Kaiserbrunnen“ wird 1960 bebaut als großes Tagungs- und ‚Gästehaus. Es wird 1992 umfangreich erweitert. Das Haus ist ebenso ein großer Treffpunkt für viele private Festlichkeiten. 2012 kommt ein neuer Eigentümer mit einem Konzept Gesundheit und 2016 erfolgt die endgültige Schießung.
Die Familien- und Jugendfreizeitstätte Erlenhof ist von 1965-1995 in Betrieb und später wieder.
Im alten Park gegenüber befindet sich „Café-Hotel Waldschänke“.
Besondere Ereignisse:
- 2024 wird als Jubiläumsjahr (50 Jahre Kurpark Kaiserbrunnen) gefeiert.
- 2025 Das alte Kneipp-Tretbecken wir ersetzt durch einen Natureinstieg in die Brucht nahe der Reithalle. Dort befindet sich ein Handlauf im Wasser.
Literatur
- Zeitungsausschnitte im Archiv des Heimat- und Museumsverein
- Eller, Barbara: Ein jeder kann nach Wunsch sich kühlen – Der Brakeler Verschönerungsverein von 1894 und der Mineralbrunnen. In: Brakeler Schriftenreihe Heft 15 (1998).
- Die Tourist-Information Brakel bietet Informationsmaterial für Wandern und Radwege / Stadtführung / Freizeitangebote
