Vertriebene im Kreis Höxter

Mit Heranrücken der Roten Armee im Winter 1944/45 fliehen viele Millionen Menschen aus den eh. deutschen Ostgebieten wie Schlesien, Pommern, Ostpreußen. Sie kommen in einfachen Trecks oder zu Fuß unter härtesten Bedingungen wie Hunger, Kälte, Krankheiten. Ab Mitte 1945 kommen sie in großen Sonderzügen. Das ist zunächst ein schwieriges Kapitel der Nachkriegszeit, aber in der Rückschau hat sich vieles dann positiv entwickelt. Die Vertriebenen haben ein großen Anteil am Neuaufbau und Wirtschaftswunder. Sie wurden auch ein stabilisierender Faktor für die Demokratie und haben den Verzicht auf Rache und Vergeltung sich zu eigen gemacht.

  Hier folgen einige Beiträge, die sich mit der Frage beschäftigen.

  • Die Situation im Kreis Höxter um 1950 (hier)
  • Der Bericht Bahnhof Brakel 1946 (hier)
  • Die Vertriebenenverbände in Brakel (hier)
  • Die Ostdenkschrift 1965 (hier)
  • Weiteres: Die Situation in Steinheim (hier)