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Personen der Heimatpflege in Brakel

Hier sollen Personen gewürdigt werden, die viel für die Heimatpflege in Brakel tun oder getan haben. Das ist eine ständige Aufgabe und wird immer neu dargestellt. Daher die die Begrenzung auf das 20./21. Jahrhundert. Bei Ewald, Geschichte der Stadt Brakel 1925 sind weitere zu finden, Namentlich Prof. Engelbert Giefers (1817-1880), Eduard Franke (1821-1904), Richard Knoche (1822-1892) u. a.

Die Rubrik „Einzelpersonen“ beinhalt auch die
– Personen mit Wikipedia-Eintrag (23) (hier) einschließlich Horst-D. Krus (1949-2018)
– Die Liste der Ehrenbürger (5 +2) (hier)
– sowie Pfarrer und Geistliche (hier) einschließlich Sr. Apollinaris Jörgens
So lässt es sich nicht vermeiden, dass manche Namen zweimal beschrieben sind.

Engemann, Herbert (1923-2016, 82 J.)

  • Dr. Engemann ist in Wikipedia aufgenommen, und dort als „mit der Stadt verbunden“ geführt (hier) mit der Kennzeichnung „deutscher Pädagoge, Historiker und Autor“. Daher hier nur wenige Stichworte.
  • Geboren 1923 in Hindenburg/Oberschlesien. ,Nach Abitur, Kriegseinsatz und sowjetischer Gefangenschaft Studium und Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen.
  • Referendarzeit in Dortmund, 1958 Lehrer am Gymnasium Marianum in Warburg, 1974 Leiter des Städt. Gymnasiums (später Petrus-Legge-Gymnasium).
  • Schon in Warburg, noch mehr in Brakel widmete er sich der Erforschung der lokalen Geschichte. Er war Initiator der Festschrift „829-1229-1979 Brakel“ und ist dort mit Beiträgen vertreten, auch über die jüdische Gemeinde Brakel (Buch 1988). Das Schützenwesen in Brakel wird im buch von 1992 dargestellt.
  • Er war mit wenigen anderen Mitstreitern treibende Kraft für die Einrichtung des Stadtmuseums Brakel, das 1998 im Haus des Gastes (Haus Rothenberg) eröffnet wurde. In diesem Jahr, zu seinem 75. Geburtstag, wird eine kleine Festschrift herausgegeben vom Heimat- und Museumsverein.
  • 1992 erhält er die Verdienstmedaille der Stadt Brakel, 2009 wird er Ehrenmitglied des Bürgerschützenvereins Brakel. Sein Temperament und deine manchmal auch unkonventionelle Art war für seine Zeitgenossen ein Erlebnis.
  • Sein Publikationen in regionalen Fachzeitschriften sind umfangreich, So hat er 10 Beiträge im Jahrbuch des Kreise Höxter und allein 5 Hefte der Brakeler Schriftenreihe verfasst.

Ernst, Ulrich (geb. 1943-)

  • Geboren 1943 in Warburg/West., Studium Geschichte, Deutsch, Philosophie und Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum, Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.
  • Nach Referendariat im Ruhrgebiet 1975 als Lehrer am Petrus-Legge-Gymnasium Brakel. Schwerpunkt dort Projektarbeit zur Stadtgeschichte. Fachleiter Geschichte am Studienseminar in Detmold.
  • Danach Bezirksregierung in Detmold als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Fachleiter für Lehrerfortbildung.
  • Nach der Wiedervereinigung 1989/90 Amtshilfe im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. 1995 Wechsel in die Oberste Schulaufsicht des Landes Brandenburg.
  • Publikationen in Büchern, Zeitschriften und Broschüren über regionale Geschichte sowie Agrar- und Wirtschaftsgeschichte.
  • Veröffentlichungen (Auswahl)
    – Die Warte: 1977 (S. 28 f): … Wirtschaftliche Probleme im ländlichen Raum; 1983 (Nr. 39, S. 16 f) … Ein Amerika-Auswanderer aus Brakel berichtet; 19856 (Nr. 46, S. 10-13) Die Brüder Grimm und Bökendorf
    – Festschrift Brakel 829-1229-1979 (Hg. Stadt Brakel): Beiträge Wirtschaftl. und soziale Verhältnisse (s. 197-226); Stellung und Verfolgung der Juden (S. 289-293)
    – Kleiner historischer Stadtführer Brakel. Projekt Leistungskurs Geschichte, PLG 1983.
    – Vortrag 1985: Die Brüder Grimm und ihre Beziehungen zum Brakeler Raum. Gedruckt als Heft 1 der Brakeler Schriftenreihe 1985 (digitale Ausgabe hier)
    – Brakel als Hansestadt. In: Hansische Stadtgeschichten des Westfälischen Heimatbundes, Herford 1985 (Loseblattsammlung)
    – Kleiner Führer durch Rheder, Brakel 1986 (Projekt VHS-Kurs Brakel)
    – (mit Franz-Josef Dubbi) Geschichtsnahe Erholung … am Beispiel der Stadt Brakel. In: Jahrbuch Kreis Höxter 1988, S. 35-49
    – (mit Herbert Engemann) Nationalsozialismus und Verfolgung in Brakel – Dokumentation von Engemann mit einem Kommentar von Ulrich Ernst, Beverungen 1988.

Ewald, Ruprecht (1892-1924, 32 J.)

  • Sohn des Rektors der Volksschule Brakel (und Organisten der Pfarrkirche) Josef Ewald (1858-1927)
  • Er wurde Priester und Ordensmann der Franziskaner (OFM). Sein Buch „Geschichte der Stadt Brakel – mit einer Wanderung durch das Amt Brakel“ ist bis heute das Standardwerk über Brakel mit 364 Seiten einschließlich Register. Erschienen bei Emil Ruthe, Brakel. Leider wird dort der Zeitraum 1800 folgend kaum berührt. Die zweite Ausgabe erfolgte 1984 durch die Spar- und Darlehnskasse Brakel als Herausgeber. Das Buch ist online bei der Landes-und Unibibliothek Münster.
  • Die Straße Ruprecht-Ewald-Weg im Bereich Heinefeld ist nach ihm benannt.

Hoffmeister, Heinz, Prof. Dipl.-Ing. (1923-1992, 68 J.)

  • Studium in Höxter und Aachen, Architekt
  • Dozent an der Staatl. Ingenieurschule für Bauwesen Höxter ( später FH und Universität)
  • Stadtheimatpfleger Brakel von 1971-92 (nach Josef Micus)
  • Mitwirkung an der Sanierung von Schloss Hinnenburg um 1980
  • Viele Hinweise zu den Veränderungen der Stadt für den Heimatverein (Denkmale, Stadtbild).
  • Über seinen Nachlass ist nichts weiter bekannt.

Hoffmeister, Hermann (1917-1988, 71 J.)

  • Stadtamtmann, Vereine Musikkapelle u.a., Heimatforscher,
  • Bei der Stadt Brakel 1931-78), zuletzt Stadtamtmann Kulturamt
  • Kulturarbeit für die Stadt mit zahlreichen Veranstaltungen
  • Viel für Vereine: Stadtkappelle (2. Vorsitzender, Chronik), Schützenverein (Bilderchronik), Heimatverein (2. Vorsitzender)
  • Beiträge in der Warte:
    1961 (Heft 3) Kurhotel Kaiserbrunnen
    1978 (H. 19) Dr. Bedas-Kleinschmidt, S. 28-29
    1981(H. 31) „Lass mal deine Moime küren“ (500 Jahre Annentag), S. 35-35
    1982 (H. 35) Bischoff Legge, S. 11-13
    1986 (H. 49) Rolandsäule, S. 11-12
    1987 (H. 56) War Schlaun Architekt? (Bartholomäus-Kapelle Istrup)
    1987 (H. 56) Prof. Engelbert Giefers
    1988 (H. 59) Amtskette für Bürgermeister
  • Mehrere Zeitungsartikel für das WB und die NW zur Heimatschichte („Aus dem Archiv Hoffmeister“)
  • Beiträge im Buch Brakel 1979 (1150 Jahre Brakel)
    Baugeschichtliche Entwicklung der Stadt Brakel,  S. 149-164
    Geschichtliche Entwicklung der Stadt Brakel 1791-1979, S. 175-196
  • Besondere Themen:
    Die Geschichte des Hauses Apen (Ostheimer Str. 40) übertragen und dokumentiert
    Manuskripte „Feuerwehr – einst und jetzt“ im Stadtarchiv

Jochmaring, Alfons (1954-)

  • Geboren 1954 in Brakel als Sohn des Verwaltungsangestellten der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe
  • Berufliche Tätigkeit beim Fernmeldeamt / Bundesnetzagentur
  • Geschäftsführender Kirchenvorstand St. Michael Brakel
  • Mitwirkung in Vereinen: Kulturring, Kolpingsfamilie, Heimat- und Museumsverein (Beirat Vorstand)
  • Stadtheimatpfleger seit 2001
  • Stadtführer und Kirchenführer
  • Veröffentlichungen in mehreren Zeitungsartikeln und Heften

Junker, Bernhard (1935-)

  • geb. 1935 in Brakel in einem Bauernhof in der Königstraße
  • Rektoratschule in Brakel, Studium in Münster. OStR am Petrus-Legge-Gymnasium Brakel für Deutsch, Latein und Geschichte
  • Er hat konkrete Erinnerungen bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Seine Personenkenntnis und Kenntnis der Regionalgeschichte bis ins hohe Alter sind erstaunlich. Engagiert und kritisch verfolgt er die Entwicklung der katholischen Kirche. Seine Regionalkenntnis ist durch Fahrten und zahlreiche Wanderungen untermauert. Nach der Wende organisierte er Fahrten vornehmlich in die östlichen Bundesländer, Polen und Italien.
  • Langjähriges Engagement im Heimat-und Museumsverein als Ratgeber und Leiter der Wandergruppe des Heimatvereins (Abteilung des EGV) bis 2019 mit Auszeichnung des Eggegebirgsvereins 2007 (Silberne Nadel).
  • Initiator und Planer der 6 Rundwanderwege um Brakel 2002. Die Wegstrecken sind 12 bis 24 km lang. Ein Begleitheft erscheint.
  • Als Kenner der jüdischen Geschichte Brakel konnte er die Aktion „Stolpersteine“ des Heimat- und Museumsvereins intensiv begleiten. Verlegung 2024.
  • Stadtheimatpfleger Brakel von 1992 bis 2001, mit Ansprachen bei verschiedenen Gelegenheiten
  • Mehrere Publikationen in der Warte und anderen Organen.

Auswahl

  • Brakel 829-1229-1979, Hrsg. Stadt Brakel, Beitrag: Zur Geschichte des jüdischen Friedhofs in Brakel (S. 294-298)
  • Warte 20/1978 (S. 2-3): Lieder der Christnacht – Die Weihnachtssinger von Dalhausen
  • Warte 22/1979 (S. 3-5): Ein denkwürdiges Jubiläum – Brakel als zentraler Ort im Mittelalter (zus. mit Th. Mönikes)
  • Warte 26/1980 (S. 29): 700 J. Stadt Borgentreich – Vorschau auf das Jubiläum einer Hochstiftgemeinde
  • Warte 28/1882 (S. 14-17): Der Schifferverein Herstelle  
  • Jahrbuch 2000: Das Kriegsjahr 1918 im Spiegel des Brakeler Anzeigers
  • Brakeler Schriftenreihe 1992 (Heft 8): „O Brokel, du bis ehrenprys“ die Aufführung im Rahmen der 1100-Jahrfeier 1929 in Brakel
  • Brakeler Schriftenreihe 1998 (Heft 15, Festschrift Dr. Engemann 80 J.): Wer hat Angst vorm Arbeiter- und Soldatenrat? – Ein Beitrag zu Geschichte in Brakel

Junker, Johann(es) (1879-1966, 86 J.)

  • Großonkel von Bernhard Junker.
  • Mit dem Studium für Deutsch und Geschichte wurde er Gymnasiallehrer und Studienrat in Schlesien (Hindenburg und Beuthen).
  • Im Zuge der Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg wird er 1920/21 frühpensioniert und kehrt nach Brakel zurück.
  • In Siddessen war der Müller Schwarzendahl bei einem Unfall gestorben und er übernahm für ca. 15 Jahre dort seinen Sitz, verbunden mit der Vormundschaft für seinen Neffen. Dort wird er Schützenkönig 1920 mit Liesa Scheele.
  • Danach nimmt er Wohnung im Bohlenweg 42 und ist Privatier. Er lebt zurückgezogen als „Professor“. Er beschäftigt sich mit Brakel und seiner Geschichte und schreibt Manuskripte (handschriftlich und Schreibmaschine) zur Geschichte, einem Stadtrundgang und anderen. Seinen Nachlass vermacht er dem Stadtarchiv. Dort wird seine Sammlung in 10 Ordnern geordnet und aufbewahrt mit Schriften anderer Autoren.
  • Ferner gibt es zwei Mappen und Bildsammlungen mit Manuskripten (Schreibmaschine) , z. B. über die Feuerwehr.
  • Für die Warte hat er drei Beiträge geschrieben:
    1952 (Nr. 4) Annentag in Brakel und Annenkapelle (als Josef Junker?)
    1953 ( Nr. 7) War Brakel ein Königshof?
    1955 (Nr. ?) Eduard Franke, ein Mitarbeiter von Engelbert Giefers?

Koch, Alfons (1912-2009, 96 J.)

  • geb. 1912 in Brakel, gest. 2009 in Fürstenberg/Weser
  • Drogist in Brakel und Fürstenberg (ab 1959),
  • Luftbildfotograf, Besonderheit Infrarot-Bilder zur Ermittlung von Bodenveränderungen, hier: archäologische Spuren im südlichen Weserbergland.
  • Alfons Koch ist ein Vertreter der These Römerlager und Römerschlacht im Raum Weser. Die wissenschaftliche Anerkennung ist nicht sehr ausgeprägt.
  • Hinweis: Ein Porträt ist auf der Seite „Brakel-Agrar“ zu lesen (hier)

Koch, Martin (1949-)

  • Geboren in Heidelberg, Studium der Allgemeinen Agrarwissenschaften in Stuttgart-Hohenheim, Diplom-Agraringenieur. Tätigkeiten und Referendardienst in Stuttgart
  • 1983-2012 Tätigkeit bei der Landwirtschaftskammer NRW als Lehrer an Fachschulen für Landwirtschaft, als Pflanzenbau-Spezialreferent im Hochstift Paderborn, Berater und Prüfdienst NRW-weit
  • 1994-99 Vorsitzender des Heimat- und Museumsvereins Brakel, Kreisheimatpfleger des Kreis Höxter 1998-2014. Privater Heimatforscher über Landwirtschaft (Webseite Brakel-Agrar) und Brakel (Webseite Brakel-Archiv)

Kramer, Paul (1943-)

  • Geboren 1943 in Paderborn, Ausbildung zum Apotheker
  • 1972 Gründer und Inhaber der Annenapotheke Brakel (Hanekamp 25)
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten: langjähriges Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates St. Michael Brakel. Ehem. Mitglied im Kreisausschuss Schule und Kultur
  • Vereinstätigkeit: 1973 Tennisverein (Gründungsmitglied), 1983 Kulturring Brakel e. V. (Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender), Heimat- und Museumsverein Brakel (Vorsitzender seit 1999)
  • Verdienstmedaille der Stadt Brakel 2019

Kreimeyer, Walter (1932-2002, 69 J.)

  • Geboren 1932 in Brakeler Familie mit Hintergrund Tischler
  • Tätigkeit bei FSB, viele Verein und Kontakte in die Stadt
  • Interesse für Stadtgeschichte und Sammelleidenschaft um 1960, als viele weggeworfen wurde. Bei Hausräumungen war er zur Stelle und hat manches Teil aus Containern gerettet. Bei Bauvorhaben mit Ausgrabung in der Kernstadt war er vor Ort und benachrichtige das Denkmalamt bei Funden.
  • So entstand (mit einigen Objekten aus dem Dachboden des Jugendheims) ein ungewöhnlich alter und vollständiger Sammlungsbestand. Hinzu kam ein umfangreicher Bestand an Heimatliteratur und Manuskripten.
  • Im „Ükern-Heimatmuseum“ seines Wohnhauses (Ostmauer 8) waren zuletzt 2 Stockwerke dafür reserviert. 1974 machte er das Ükernmuseum der Öffentlichkeit zugänglich und es erreichte mehr als 10.000 Besucher bis 1992. Tierpräparate, Knochen und exotische Stücke waren bei jungen Besuchern besonders beliebt. Auch ein altes Grammophon war spielbereit. Bis 1997 war der Ort beliebter Anlaufpunkt und Walter Kreimeyer hatte der Ruf als lebendiges Gedächtnis der Stadt.
  • Bei der Bestandsaufnahme zur Überführung der Sammlung in das Stadtarchiv wurden 2.100 Objekte verzeichnet, 300 Exponate wurden vom Stadtmuseum. übernommen. Bei einigen Teilen (Schriftgut) wurde keine Einigung erzielt, z. B. bei der Postkartensammlung.
  • 1991 erhielt er die Verdienstmedaille der Stadt Brakel und wurde 1997 Ehrenmitglied des Heimat- und Museumsverein. Dabei wurde auch sein unermüdlicher Einsatz für die Errichtung und Pflege der Hembser Kapelle auf dem Hembser Berg gewürdigt. 
  • – NW v. 30.09.1992: Schlangen, Strom und Schädel. Spannende Geschichten im Ückern-Heimatmuseum in Brakel
    – NW v. 11.02.2002: Trauer um Walter Kreimeyer. Engagierter Heimatforscher im Alter von 69 Jahren gestorben.

Micus, Joseph (1881-71, 89 J.)

  • In Rheder geboren auf dem Hof Micus. Ausbildung zum Lehrer für Volksschulen. Ab 1913 Lehrer in Brakel und als Rektor 1924-46.
  • Im Ersten Weltkrieg Offizier mit Ehrung. mit seine vaterländisch-nationale Gesinnung und seiner Bildung ist er gefragter Redner bei vielen Anlässen. Im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum 1929 schreibt er ein umfangreiches Singspiel und bringt es viermal zur Aufführung. Auch mehrere Gedichte sind entstanden.
  • Er ist Organist und Dirigent des Männergesangvereins über viele Jahrzehnte.
  • Er ist für zehn Jahre Vorsitzender des Heimatvereins Brakel und langjähriger Stadtheimatpfleger und Chronist. In dieser Eigenschaft lässt er durch eine Helferin die Chronik 1864-1960 erstellen (nachschreiben).
  • 1961 wird er Ehrenbürger von Brakel und 1971 erhält er das Bundesverdienstkreuz. Vgl. aus der Laudatio der Stadt 1961.
  • Im Neubaugebiet an der Brunnenallee wird 2007 der Hauptweg „Rektor-Micus-Weg“ nach ihm benannt.

Zymner, Bernd (1963-)

  • Geboren 1963 in Brakel. Abitur am Petrus Legge Gymnasium, Studium der Pädagogik.
  • Berufliche Tätigkeit in der Erwachsenenbildung
  • Politisch engagiert, zeitweise im Stadtrat und im Kreistag für Bündnis 90/ Die Grünen
  • Vereine: Madrigalchor (Vorsitzender), Bürgerschützenverein (Sekretär). Mitwirkung an Ausstellungen des Heimat- und Museumsvereins, Kulturring Brakel
  • Veröffentlichungen mit dem AK Stadtgeschichte
    – 2006 (Heft) Brakeler Straßennamen, Bedeutung und Geschichte
    – 2024 (Heft) Bildstücke, Wegkreuze Brakel und Ortschaften
  • Veröffentlichungen in der Brakeler Schriftenreihe
    – 1986, (Heft 2) Die Brakeler Erklärung 1934 (ev.); 2012 (Heft 24) 100 Jahre Auferstehungskirche Brakel (ev.)
  • Im Jahrbuch Kreis Höxter: 2006 (Kapuzinergruft und Totenbuch der Kapuziner in Brakel)
  • Beiträge in Büchern
    – (2004) 200 Jahre Krankenhausse Brakel
    – (2017) Bürgerschützenverein Brakel 450 Jahre, Teil Chronik und Beitrag Landwehrverlauf