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Obstbäume an Wegen, Streuobst

Die Förderung des Anbaus von Nutzbäumen ist seit dem 19. Jh. ein wichtiges Anliegen der Regierungen und Ämter. Sie sollten zur Ernährung beitragen und die Straßen und Wege beschatten. Auf freien Flächen wurden Streuobstwiesen angelegt.

In Brakel habe sich bedeutende Bestände vor allem mit Apfelbäumen erhalten, besonders im Westen von Brakel: Bereiche Bohlenweg und Westerlindenfeld sowie Märsch und Ostheim. Sie liegen an städtischen Liegenschaften, eine Pflege erfolgte nur sporadisch. Mit der Maschinengröße der landwirtschaftlichen Fahrzeuge wurden nicht selten die Kronen geschädigt und die Bäume zum Absterben gebracht. Um diesem Umstand zu vermeiden und einen Lichtraum an den Wegen zu schaffen, wurde auf privater Basis über den Heimatverein und dem NABU-Stadtverband im Frühjahr Pflegemaßnahmen durchgeführt. Auch die starken Stockausschläge waren eine Behinderung.  Mit einfachen Geräten wie Baumscheren, Astscheren und Teleskop-Sägen.

So ab dem Jahr 1998 mit mehreren Terminen jeweils bis 2017. Zuletzt auch mit Asylbewerbern im freiwilligen Einsatz. Die Stadt hat das Aufsammeln der Äste übernommen. Es auch wurden zahlreiche Bäume gepflanzt über den NABU.

Dann bildete sich im Kreis ein Netzwerk mit geschulten Personen und Obstwiesenberatern als Bestandteil der Förderung den entsprechenden Fördermitteln. Für den Bereich Brakel Kernstadt Brakel sind keine direkten Ansprechpartner bekannt. In mehreren Orten wurden Stiftungen oder Förderabteilugen gegründet.

Das System der Baumpaten besteht weiterhin. Danach bekommt man einen oder mehrere Bäume für die Nutzung zugewiesen durch die Stadt. Die Bäume sind nummeriert.