Stolpersteine Brakel

Das Verlegen von Stolpersteinen gegen das Vergessen der Opfer der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das offizielle Anerkennung erfahren hat. Seit ca. 1995 werden Steine an den letzten Wohnorten der Personen verlegt. Eine Messingplatte auf den Steinen informiert über die Person und die Umstände der Verfolgung.

In Brakel hat der Heimat- und Museumsverein Brakel 2023 die Aufgabe der Recherche und Durchführung übernommen und von der Stadt die Zustimmung bekommen. Die Finanzierung erfolgt über Spenden.   

Die App „Stolpersteine NRW“ listet alle Porte auf mit den Namen der verlegten Steine. Weitere biografische Texte oder Illustrationen sind nicht hinterlegt, sollen aber folgen.

In Brakel werden im Dezember 2023 die ersten 16 Steine verlegt. Sie erinnern an die Schicksale der Personen in den Häusern:

  • Am Markt 5 (Rothenberg)
  • Am Markt 10 (Weiler, Königheim)
  • Am Thy 2 (Flechtheim)
  • Am Thy 4 (Flechtheim, Königheim)

Im April 2024 folgen weitere Stolpersteine.

In den anderen Städten des Kreises, in den Städten und Ortschaften, werden Steine verlegt seit . . . 2006 Höxter, 2007 Beverungen, 2009 Warburg, 2014 Steinheim, 2023 Willebadessen, 2023 Brakel und 2024 Borgentreich.

Vgl. Stolpersteine in NRW Wikipedia (hier)