Tagung Altertumsverein 1934
Unter dem Vereinsdirektor Dechant Dr. Wurm tagt der Altertumsverein (Abt. Paderborn) in Brakel, Stadthalle. Mittagessen im Hotel Dreizehnlinden, Nachmittag Hinnenburg und Kloster Brede.
Es spricht Archivar Dr. Schröder, Paderborn über „Der Annenkult in Brakel und seine geschichtliche Entwicklung“
Erstmals kommt eine Dame zu Wort bei den Vorträgen: Studienassessorin M. Schunk spricht über „450 Jahre Brede„. Der Vortrag wird ergänzt durch Archivar Dr. Völker, der referiert über „Die Brede zur Zeit des Wiedererwachens des deutschen Katholizismus“. Dabei stellt er zwei Personen heraus: Ludowine von Haxthausen als Gründerin des Waisenhauses auf der Brede. Und Pfr. Dr. Conrad Wurm (Dringenberg, geb. in Brakel) mit der Einführung der Exerzitien. Die erst Veranstaltung fand am 30. Sept. 1936 azuf der Brede statt. Es waren die ersten in ganz Norddeutschland und sie gaben Anlass zur den großen landesweiten Volksmissionen.
Der Artikel endet mir den Worten: Möge sie einen guten Eindruck von „Ehrenpry Brakel“ mitgenommen haben. Uns Brakelern aber hat dieser schöne Tag neue und tiefe Wurzeln zur lieben Heimat schlagen können.
Quelle:
- Höxter’sche Zeitung v. 24.08.1934
- Nethegau- und Weserzeitung v. 07.09.1934: „Tagung des Vereins für Geschichte und Altertumskunde, Abt. Paderborn, in Brakel“
