Informationen über jüd. Familien, Unternehmen, Besitz
Eine ganze Zahl jüdischer Mitbürger gelten ab der Zeit um 1850 als wohlhabend. Sie sind erfolgreiche Kaufleute mit Unternehmen oder Einzelhandelsgeschäften, haben zum Teil eine akademische Bildung, sind Selbständige. Die zeigen Steuerlisten zeigen, Zeitungsannoncen, Katasterunterlagen. Dieser Abschnitt will Information aus verschiedenen Quellen darstellen, vor allem mit Beiträgen aus Zeitungsartikeln.
- Fa. „Weiler, Heineberg, Flechtheim AG“ (hier)
- Familie Flechtheim (hier)
- Video von der Verlegung der 4 Stolpersteine vom Nov. 2024 vor dem Haus Weiler Am Gänseanger mit Angehörigen der Familie Weiler aus Baltimore/USA und Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Brakel (hier)
Wichtiger Hinweis:
Was hier im Sprachgebrauch der NS-Zeit als „Aufkauf / Kauf / Erwerb im Rahmen der Arisierung“ steht, war aber in Wahrheit mit Rechtswillkür, mit bei Juden mit Enteignung für die öffentliche Hand und nicht angemessener Preisgestaltung verbunden.
Beispiele aus Brigitte Schulte 1984 (im Zusammenhang mit Wiedergutmachung nach dem Krieg)
- Nathan Rothenberg (am Markt 5)
Sein Haus und ein Grundstück im Königsfeld wird vom Deutschen Reich eingezogen, weil im Besitz eines Reichsfeindes, und auf die Stadt Brakel übertragen. - Hugo Heineberg (Am Gänseanger 9)
Seine Konten wurden durch Abbuchungen geräumt „als staatliche Zwangsabgaben für Zwecke des Reiches, oder als Abgaben Sühneleistung. Der Rest wurde beschlagnahmt.
